• de
  • en

Hochschultage vom 21. bis 23. August 2026 an der UW/H

Menschen leben. Menschen seelen.

Möglichkeiten und Wirklichkeiten.

Leben ist eine grundlegende Dimension der Medizin. Seele ist der Gegenstand der Psychologie. Was aber ist Leben? Und: Gibt es überhaupt eine Seele? Sind beide Begriffe etwas anderes als theoretische Konstrukte?

Die Frage nach der Wirklichkeit von Leben und Seele wollen die Hochschultage unter der Perspektive der ihnen zukommenden Bewegung und Prozessualität stellen. „Leben“ ist nichts, was als statische Existenz beschrieben werden kann. Leben impliziert immer Bewegung oder Wandel. „Leben“ meint, dass ein Wesen, etwa ein Mensch, lebt. Leben ist nur zu verstehen als Prozess von Wachsen und Schwinden in der Zeit.
In ähnlicher Weise ist auch „Seele“ nur als Bewegung und Prozess denkbar. Seelisches wie Gedanken oder Gefühle entstehen in uns, vergehen wieder. In diesem prozessualen Sinne lässt sich mit einem heute nicht mehr gebräuchlichen Wort sagen, dass Menschen „seelen“, so wie man sagt, dass Menschen leben. So wird der Horizont einer offenen Frage sichtbar: Lebt ein Mensch nicht nur, sondern „seelt“ er auch? Gibt es auch bei der Seele eine ihr eigentümliche seelische Prozesshaftigkeit und wie könnte sie beschrieben werden?

In den Hochschultagen wollen wir deswegen nach Möglichkeiten und Wirklichkeiten der Prozesse des Lebens und Seelens fragen. Dadurch gerät uns zugleich in den Blick, wer da belebt und beseelt wird und wer der Belebende und Beseelende ist: Leben und Seele stehen zwischen Geist und Körper.

In unterschiedlichen Formaten werden wir versuchen, diese Fragen nach dem Wesen des Menschen aus Sicht der Medizin, Psychologie und Philosophie auszuloten.

Vorläufiges Programm

Freitag, 21. August 2026

Samstag, 22. August 2026

Sonntag, 23. August 2026

Teilnahmemodalitäten und Anmeldung

Eine Anmeldung wird zu einem späteren Zeitpunkt hier möglich sein. Weitere Informationen folgen.