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Die Rhythmische Massage ist die Therapie der anthroposophischen Medizin, die den Menschen im wörtlichen Sinne unmittelbar berührt. Sie wurde von Dr. med. Ita Wegman, der ärztlichen Mitarbeiterin Dr. Rudolf Steiners, vor fast hundert Jahren aus der klassischen schwedischen Massage entwickelt und gemeinsam mit Dr. med. Margarethe Hauschka für das anthroposophisch-geisteswissenschaftlich erweitere Verständnis von Gesundheits- und Krankheitsprozessen nutzbar gemacht.

Durch ihre besondere Griff- und Berührungsqualität spricht die Rhythmische Massage in dialogischer Weise den Menschen in allen seinen Daseinsebenen - körperlich, seelisch und geistig – an und ermöglicht vielfältige, gesundende Regulationsprozesse. Sie hilft, sich mit dem eigenen Leib in positiver Weise zu verbinden, ihn als Instrument der Seele für die eigenen Intentionen zu ergreifen und dadurch Krankheitsprozesse zu überwinden.

In differenzierter Weise können die rhythmischen Prozesse im Menschen als Ursprung jeden Heilungsgeschehens impulsiert werden. Die Rhythmische Massage wirkt regulierend auf die flüssigen, gasförmigen und wärmetragenden Prozesse im Organismus und ermöglicht den Wesensgliedern im Sinne der funktionellen Dreigliederung wieder ein gesünderes Ineinanderwirken. Durch die Rhythmische Massage wird ersichtlich, dass man es auch bei der Behandlung des Körpers mit einem lebendigen, beseelten und durchgeistigten Menschen zu tun hat.

In fünf aufeinander aufbauenden Modulen, die thematisch jeweils in sich abgeschlossen sind, möchten wir durch eigenes Erfahren und praktisches Üben die Wirkprinzipien der Rhythmischen Massage vermitteln. Die TeilnehmerInnen lernen die Besonderheiten der Berührungsqualität kennen und erüben die verschiedenen Griffqualitäten der Rhythmischen Massage. Im letzten Modul werden Behandlungsansätze in oben genanntem Sinne entwickelt.

  1. Modul: Berührung
  2. Modul: Der Flüssigkeitsorganismus
  3. Modul: Rhythmus – Atmung – Luftorganismus
  4. Modul: Wärmeorganismus
  5. Modul: Entwicklung von Behandlungsansätzen gemäß der funktionellen Dreigliederung